VON DER IDEE ÜBER DIE LEIDENSCHAFT BIS HIN ZUR FLASCHE

Michael_SchneiderSeine Leidenschaft zum Beruf machen – das gelingt leider nicht jedem. Persönlich habe ich das Glück, an der Bar klassische Drinks, aber auch aussergewöhnliche Cocktails mit einem modernem Touch zuzubereiten.

Vom eigenen Anspruch und demjenigen der Gäste angetrieben, kam in mir die Idee auf, den Drinks einen persönlichen Charakter zu verleihen – und zwar durch eigene Produkte. Der stark nachgefragte «White Russian» war für mich ein spannender Einstieg, denn so entstand der erste hauseigene Kaffeelikör. Es folgte der Falernum, um meine Leidenschaft für Rums und Liköre auszudrücken – und sie mit meinen Gästen zu teilen. So hatte ich zwei eigene Liköre, die ich wunderbar als Barkeeper einsetzen konnte. Die Idee zur «Gin Infusion» enstand nach einem Besuch in der Dry Martini Bar in Barcelona. Es folgten einige verrückte saisonale Kreationen, bis ich einen eigenen Gin kreieren wollte. Nach einer intensiven Phase des Ausprobierens, Austüftelns und Experimentierens, konnte ich schon bald meinen ersten Gin an Freunde, Kollegen und langjährige Stammgäste zur Degustation ausschenken. Die Resonanz war überwältigend: Viele Kollegen wollten die Flasche gleich mitnehmen und fragten mich, ob ich nicht ein eigenes Label gründen wolle. Somit war die Idee von «The Seven Senth» geboren. Diese Marke soll die Komplexität unserer Sinne, insbesondere des Geschmackssinns in den Fokus rücken.

Zwei Jahre und zehn eigene Cocktail Flavours später, habe ich das unglaubliche Glück und die Ehre, mein Label in verschiedenen schönen Häusern in Basel, Zürich und Umgebung stehen zu sehen. Auch Newcomer und Kollegen mit wenig Barerfahrung können mit meinen Produkten einen aussergewöhnlichen Drink zubereiten – und genau das treibt mich an, noch weitere Ideen zu realisieren. Denn: Sie gehen mir nie aus!